Die Zwillinge kommen in Tennesse auf die Welt. Sie bekommen das Böse von ihrem Vater vererbt. Die Umgebung, in der sie aufwachsen ist ebenfalls böse. Noch bevor sie das Schulalter erreichen, werden sie aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen. Sie bleiben nicht einmal zusammen.
Sie trennen sich jedoch nicht nur physisch, sondern auch geistig. Gut und Böse stehen sich wie Himmel und Hölle gegenüber. Was die eine Seite tut, versucht die andere Seite zu verstehen.
Was dem anderen fehlt, besitzt der andere in Übermassen. Trotzdem verbindet die beiden etwas, das sie zu Seelenverwandten macht.
Das ist die Erbsünde, die von einem ihrer Nachkommen wahrgenommen, gelebt und bekämpft wird.
Zuerst dachte er an die eigene Selbstzerstörung. Doch dann wurde ihm bewusst, dass das nicht ausreichte. Die Wurzel dieses Übels war nicht er selbst.
Er ist bloss ein Nachkomme von jemand, der in Sünde gelebt hatte. Er und all die anderen Auserwählten repräsentieren die Erbsünde. Er nennt sie auch „Karma“. Um diesen ewigen Strom des Bösen zu stoppen, muss er all die anderen Nachkommen und zum Schluss sich selbst töten. Er nennt sie seine Geschwister.
Natürlich ist er kein Gott, der all das Böse auf einen Schlag auszumerzen vermag. Er ist bloss einer von vielen, die die Erbsünde repräsentieren – nicht mehr und nicht weniger. Nur was er tut, ist von Bedeutung.
Seit Jahren strebt er nur ein Ziel an, nämlich sich und alles, was zu ihm gehört, zu vernichten.
Doch jemand macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Er ist auch von der Erbsünde betroffen.
Die Welt da draussen scheint nicht anders zu sein als er selbst. Auf seiner kranken und perversen Art gefällt ihm das. Er spürt tief in seinem Innern, dass für Menschen wie er auf diesem Planeten kein Platz mehr ist. Die Geburt einer neuen Gesellschaft ist im vollen Gange. Bald werden sie ihn verdrängen und verstossen. Er wird jedoch bis zum bitteren Ende kämpfen.