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Die Gewerkschaft mit drive

-  Seit 2004 sind in der "Union der ArbeiterInnen ohne geregelten Aufenthalt" Menschen organisiert, welche in und um Basel einer Erwerbsarbeit nachgehen, aber keine Arbeitsbewilligung bekommen können. Die grosse Mehrheit sind Frauen, welche in Privathaushalten arbeiten.

-  Die IGA hat im Rahmen einer Sektoranalyse die externe Haushaltarbeit im Kanton Basel-Stadt untersucht. Resultat: Jede Woche werden in den Basler Privathaushalten 100'000 Arbeitsstunden von Externen geleistet und jede zweite der bezahlten Arbeitskräfte ist eine "Sans-Papiers-Arbeiterin".

-  Die IGA will, dass Basel-Stadt beim Bund ein Bewilligungskontingent für Hausangestellte auf Nicht-EU/EFTA-Staaten beantragt, dass es für die schon anwesenden "Sans-Papiers-ArbeiterInnen" eine Brücke in die Legalität gibt, und dass die Arbeitsbedingungen in den Privathaushalten so umgestaltet werden, dass diese Arbeit auch für legal anwesende ArbeiterInnen attraktiv wird.

-  Die Resultate unserer Untersuchung haben wir Verantwortlichen aus Wirtschaft, Kirche, Politik und Behörde vorgestellt. Die Gespräche führten zu überraschend viel grundsätzlichem Einverständnis!

-  Als nächsten Schritt planen wir ein Argumentarium und Massnahmenvorschläge für eine breit abgestützte Konsenkonferenz, welche Forderungen zu Handen der Basler Regierung verabschiedet. Weil dies den Rahmen unserer ehrenamtlichen Arbeit und des IGA-Budgets sprengt, suchen wir einerseits Finanzgeber andererseits eine qualifizierte Fachperson.

Für die Gewerkschaft IGA: Claudia Studer und

Hans-Georg Heimann

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